
Stundenbild: Yoga inspiriert von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“
«Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht. Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht. Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein holder Herr.»
Spätestens an Weihnachten werden wir alle wieder zu Kindern. Nämlich dann, wenn sich die gesamte Familie zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ vor dem Fernseher einfindet. Kaum jemand, der diesen tschechischen Märchenfilm nicht liebt. Ich erinnere mich noch an mein erstes Mal, als ich den Film sah: Es muss 1979 gewesen sein. Viele Jahre lang war die Vorfreude auf die allweihnachtliche Ausstrahlung riesig. Mittlerweile ist die Freude auf unsere Tochter übergegangen. Wusele ich im Hintergrund durch die Wohnung, während sie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ schaut, kann ich – wie wahrscheinlich ziemlich viele Erwachsene – an der Filmmusik erkennen, welche Szene gerade gezeigt wird.

Angesichts der Begeisterung von Kindern auch heutzutage, war es naheliegend, eine vom Klassiker inspirierte Kinderyoga-Stunde zu konzipieren. Dazu habe ich mir zuerst die Filmmusik besorgt (via Spotify), denn ohne wird es ein wenig sehr „trocken“.
Nun aber zum eigentlichen Stundenbild für Kinder ab acht Jahren (passt auch sicher schon für jüngere Kinder, aber dann kennen einige den Film eher nicht).
Stundenbild „Aschenbrödel“ für Kinder ab acht Jahren
Begrüßung und Ritual
Einführung ins Thema: „Heute eine Märchenstunde, sicher kennt Ihr alle den Film. Ich habe einige Dinge in die Mitte gelegt, die in Anlehnung an die Handlung genutzt werden können. Zuerst könnt Ihr jedoch zur Filmmusik frei tanzen (Aufwärmen) und Euch schon einmal an Eure Lieblings-Filmszene erinnern.“
Zurück am Platz schauen wir uns die Dinge in der Mitte genauer an. Nun darf jedes Kind der Reihe nach zu einem Gegenstand oder einer Szene die passende Yogaübung machen. Oder sich natürlich auch etwas ausdenken.
Gegenstände und Yogahaltungen:
- Kutsche (hier Variante Tisch)
- Pferd Nikolaus
- Hund Caspar
- Eule Rosalie
- Fuchs (im Wald)
- Held (Prinz)
- Baum
- Böse Schwiegermutter (wunderbare Fratzen schneiden)
- Bogenschütze/Krieger II (Jäger im Wald)
- Schuh (Fußübungen)
- Taube
- Essens-Tablett mit Hühnchen (Vom Yogakind Emma ausgedacht: Hier passt die Partnerübung Doppelkind)
- Wattebällchen – Schnee (zu einer Schneekugel zusammenrollen und auf dem Rücken kugeln)
- Tänzer
- Schloßtürme (Doppeltänzer)

Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt! Und die Kinder bringen ja stets neue Ideen mit hinein.
Zur Entspannung bietet sich auch wieder (ruhigere) Filmmusik an. Anschließend passt hier eine wohltuende Fußmassage mit Lavendel-Lotion (ich benutze die von <a“ href=“http://spirityoga.de/shop“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Spirit Yoga). Zum Ende dürfen sich die Yoginis im Menuett-Tanzen üben (zu zweit, zu dritt,…)
Viel Spaß beim Ausprobieren und frohe Weihnachten auf der Matte!