
Stundenbild: Die einsame Insel
Herrlich, wenn man mit der Phantasie reisen kann! Der Winter ist grau und kalt – doch wir begaben uns beim Kinderyoga diese Woche auf eine einsame Insel. Herrlich gelegen, im Pazifik, mit kristallklarem, türkisfarbenem Wasser. Und sanft rauschenden Palmen. Dort waren wir mit unseren Booten hingepaddelt – und erkundeten nun das kleine Eiland.
Auf der einsamen Insel lebten alle Tiere friedlich miteinander. Keins wurde ausgegrenzt, jedes in die Gemeinschaft aufgenommen: Die Schlangen, die munteren Affen, die weisen Schildkröten, Feuersalamander und die winzig kleinen Lachkäfer. Es war Nahrung für alle und im Überfluss vorhanden. Frische Kokosnüsse und süße Bananen sättigten auch uns, die wir hungrig von der langen Reise umherstreiften. Nachdem wir alle Tiere begrüßt und uns gestärkt hatten, bauten wir uns mit dem Holz und den Blättern der Palmen eine kleine, kuschelige Hütte.
Am Abend entzündeten wir vor unserer Hütte ein Lagerfeuer und sahen den Millionen von Sternen zu. Hier hatten wir alles, was wir brauchten und fühlten uns rundum wohl. Unsere Finger glitten gedankenverloren durch den noch warmen Sand – und da fühlten wir sie! Gut im Sand versteckt, war dort eine kleine Kiste vergraben. Ein Schatz!
Vorsichtig befreiten wir die Kiste vom Sand und öffneten sie. Der Inhalt? Wunderschöne Musikinstrumente, aus Naturmaterialien hergestellt. Sogleich probierten wir Kalimba, Rassel und Co. aus. Und saßen noch eine ganze Weile musizierend und glücklich am Feuer…