Stundenbild: Der Apfelbaum ist lebendig

Begrüssung und Feedbackrunde “wie geht’s dir heute?”

Thematische Einführung: Wir spielen auf der Wiese und entdecken einen alten Apfelbaum. Beim genaueren Hinsehen erleben wir die Vielfalt der Tiere, die dort wohnen. Und wir überleben eine Überraschung.

Aufwärmspiel (zu spannungsgeladener Musik)

Wir fliegen mit unserer Rakete auf fremde Planeten: “Knall, Knall, Knall, wir fliegen jetzt ins All.10,9,8,7,6,5,4,3,2,1, Raketenstart, Füße trampeln, Explodieren. Wo sind wir gelandet? Auf dem Planeten der wilden Pferde Auf dem Planeten der lauten Motorräder Auf dem Planeten der kleinen, zarten Kätzchen

(Kinder bewegen sich nach der jeweiligen Ansage frei im Raum für einige “Runden”) Jeder kommt auf seine Matte zurück.

Yogageschichte in Asana-Praxis: Heute gehen wir auf eine bunte Herbstwiese. GEHEN auf der Stelle. Die SONNE scheint. Bunte Schmetterlinge fliegen über die Wiese (SCHMETTERLING). Auch Bienen sind in der Herbstsonne unterwegs und erfüllen die frische, klare Luft mit ihrem Summen (BIENE, einmal summend durch den Raum). Ein kleiner HASE hoppelt scheu über die Wiese. Dann entdecken wir mitten auf der Wiese einen schönen, alten Apfelbaum. (BAUM) Der Baum steht schon sehr lange auf dieser Wiese und hat mächtige Wurzeln unter der Erde geschlagen, die ihn fest halten. Wir untersuchen den Stamm des Baumes, schauen ihn uns genauer an. Dort klettern emsig KÄFER auf und ab. LACHKÄFER (Lieblingsübung der Kinder!) Auch winzige SPINNEN sind auf dem Stamm unterwegs. Der Wind geht durch die Baumkrone und wir schauen nach oben. Dort sehen wir viele knackige, rote Äpfel. Wir würden sie gerne essen, doch vorher wollen wir in den Baum horchen, ob es für ihn ok wäre. Wir schließen die Augen und schlingen unsere Arme um den dicken Stamm, fühlen so die Kraft des Baumes. (QIGONG-Übung: Wir nehmen die Arme ausgestreckt nach vorn, als ob wir einen Medizinball hielten. Energie fließt in diesen Kreis). Plötzlich hören wir eine tiefe Stimme “Nimm dir gern soviele Äpfel, wie du magst, sie sind reif!” Wir öffnen die Augen, aber da ist niemand. Es war der Baum, der zu uns gesprochen hat. Dankbar über die Erlaubnis schütteln wir vorsichtig die Zweige des Baumes, es fallen viele pralle Äpfel hinunter. Wir heben die Äpfel vom Boden auf (Vorbeuge), knien uns hin, setzen uns auf die Fersen und nehmen auch die Äpfel hinter uns (DREHSITZ). Glücklich, dankbar und gelassen lehnen wir uns an den Stamm des Baumes und genießen unseren Apfel. (Zwei Kinder lehnen sich jeweils aneinander, geben sich Halt.) Sprechvers nach Petra Proßowsky: Ein stolzer Apfelbaum ist mit Äpfeln voll. (BAUM) Ich schau sie alle an, das finde ich ganz toll. Dann pflück ich einen an, (ARME im Wechsel nach OBEN) setz mich ins grüne Gras, beiß in den Apfel rein, da kommt ein kleiner Has’ (HASE). Ich teil den Apfel mit dem Has’ und ruhe mich dann aus, lege mich ins grüne Gras und träume vom Nikolaus

Entspannung: Wir legen uns hin und riechen den Boden. Wir spüren, wie ein kleiner Käfer über uns krabbelt. Das stört uns nicht. Wir sind ganz entspannt. Wir haben alles, was wir brauchen, haben uns selbst versorgt (mit Äpfeln). Wir fühlen uns stark und ruhig.

Apfelbaum-Mandala: Auf grünen Tüchern liegt ein Stück Holz. Ich gebe kleine orangene Deko-Steine herum in einem Beutel und die Kinder legen die “Äpfel” nach und nach darauf aus. Ruhig.

Abschlussrunde Zum Abschluss bekommt jedes Kind ein Stück Apfel.

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