“Unsere Geschichten entstehen auf Reisen” – Interview mit den “YoYo und Motte”-Erfinderinnen

Bald ist es soweit: Am 25.9. veröffentlichen wir in Kooperation mit YoYo und Motte” das clevere Kinderyoga-Konzept “YoYo macht Yoga”! In Anlehnung an das wundervoll illustrierte Buch “YoYo und Motte – Der Goldstrand” ist ein umfangreiches Material entstanden, das Kinder zur achtsamen Bewegung einlädt. Pädagogisch wertvoll, ganzheitlich und liebevoll durchdacht.

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Wir haben den Konzept-Launch zum Anlass genommen, die beiden Erfinderinnen von “YoYo und Motte”, Nadine Altenbach und Carolin Winterbauer, zu befragen. Im Interview erzählen uns Nadine (sie schreibt die Geschichten) und Carolin (sie zeichnet), dass viele Geschichten auf ihren Reisen quer durch die Welt entstanden sind.

Interview mit Nadine Altenbach und Carolin Winterbauer, den Erfinderinnen von “YoYo und Motte”

 


Carolin und Nadine, im Hauptberuf arbeitet ihr in der Medienbranche. Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, in Eurer Freizeit „YoYo und Motte“ zu erfinden?

 

Antwort: Auf einer unserer Reisen nach Afrika haben wir uns in den Bergen verlaufen. Eigentlich wollten wir zu einem See wandern, dessen Wasser ganz schwarz ist. Stundenlang irrten wir umher und Gewitterwolken tauchten hinter den Gipfeln auf. Um uns die Zeit zu vertreiben und etwas zu beruhigen, haben wir uns eine Geschichte ausgedacht: „Die Königin vom Schwarzen See“ und am selben Abend noch haben wir unsere beiden Hauptcharaktere erfunden. Da wir gerne reisen und die Welt erkunden, möchten wir von jedem Ort ein spannendes Abenteuer mitbringen und damit Kinder für das Reisen und fremde Länder begeistern. 

 

YoYo ist ein mutiges Mädchen, das gemeinsam mit ihrem besten Freund Motte, von Abenteuer zu Abenteuer fliegt. Hier retten sie oft Tiere, die in Not sind. Welche Charaktereigenschaft gefällt euch an YoYo am besten?

Nadine: YoYo ist sehr mutig, das gefällt mir am besten. Sie versucht den Dingen auf den Grund zu gehen, ist neugierig und aufgeschlossen. Motte hingegen ist eher ein kleiner Angsthase, jedoch stellt er sich immer seinen Ängsten und schafft es, diese zu überwinden. Das ist eine ganz tolle Eigenschaft. 

Carolin: YoYo ist nicht nur eine richtige Abenteurerin, sondern trägt ihr Herz auch am rechten Fleck. Sie ist hilfsbereit und unterstützt mutig, wo immer sie kann. Gut, dass sie Motte immer begleitet. Zusammen sind sie ein super Team!

 

Insgesamt vier Bände gibt es bereits von „YoYo und Motte“, die jeweils an ganz unterschiedlichen Orten spielen: Im Meer, im Dschungel, in der Savanne und in der Großstadt. Woher holt Ihr Euch die Ideen, wie entsteht eine Geschichte?

Antwort: Die Geschichten entstehen auf unseren eigenen Reisen. Wir haben uns die Geschichte zu „Die roten Elefanten“ in Kenia ausgedacht, als wir vor Ort an einem Hilfsprojekt mitgearbeitet haben. Für „Spuk im Dschungel“ sind wir tatsächlich zu den Ruinen von Angkor in Kambodscha geflogen. Wir haben ganze Teile davon sogar dort in einem Tempel geschrieben. 

 

Zusätzlich zu den Abenteuern gibt es mit „YoYo macht Yoga“ nun erstmals begleitendes Material fürs Kinderyoga. Für „YoYo und Motte – Der Goldstrand“ sind neben Yogaabfolgen auch Yogakarten und Reime entstanden.  Inwiefern passt Kinderyoga zur Welt von YoYo und für wen ist das Yogamaterial gedacht?

Antwort: Wir haben mit den Abenteuern von YoYo und Motte einen pädagogischen Anspruch: Nicht nur, dass YoYo und Motte keinen „Feinden“ begegnen, nein, sie lösen nur durch Kooperation und Freundschaft Aufgaben und Rätsel. Bei uns gibt es nicht „Den bösen Tiger“ oder „Die böse Ratte“, wir verzichten bewusst darauf, Tiere negativ zu konnotieren. Damit wollen wir Klischees aufbrechen und hinterfragen. Grundsätzlich sind alle unsere Charaktere friedfertige Lebewesen, die sich ihrer Umwelt sehr bewusst sind. Sie möchten ein gutes Leben in Einklang mit sich und der Natur führen. Das kommt den Grundprinzipen des Yoga doch sehr nahe. Durch Umweltzerstörung (Die verlorenen Bäume) oder Klimawandel (Die roten Elefanten) kommen Konflikte in die Welt von YoYo und Motte. Mit Ideenreichtum und Mitgefühl schaffen sie es, gemeinsam Probleme zu lösen. Wir möchten Kindern vermitteln, dass gemeinsam handeln – so unterschiedlich man auch ist – zu großen Erfolgen führen kann. Yoga ist das ganzheitliche und bewusste erfahren seines eigenen Körpers –  die unfassbar liebevollen Übungen, wie der „Superoktopus“ oder die „Meerschnecke“ bringen Kinder dazu, sich in andere Lebewesen „hineinzufühlen“. Das ist genau im Sinne von YoYo und Mottes Weltsicht.

Das Material ist für alle kleinen und großen Yogis gedacht, die spannende Tiere kennenlernen wollen und während sie neue Erfahrungen und Übungen mit ihren Körpern machen, in eine ganz eigene Welt eintauchen möchten. Mit Andrea haben wir eine großartige und sehr kompetente Yogalehrerin gefunden, die YoYo und Mottes Welt auf eine wundervolle Art und Weise öffnet und erweitert. So eignet sich das Material besonders für andere Kinderyogalehrerinnen und –lehrer.

 

Danke für das Interview, Carolin und Nadine!

 

Hier geht’s zum Kinderyoga-Konzept “YoYo macht Yoga”