Yoga mit Kindern und Teens

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Yoga mit Kindern und Teens: Üben Kinder die Yoga-Katze, den Yoga-Hund, sind sie Katze oder Hund. Denn Kinder sind Yoga! Was wir als Erwachsene oftmals erst wieder erlernen müssen – nämlich ganz im Moment und mit allen Sinnen anwesend zu sein – liegt bei Kindern in ihrer Natur.

Warum also Yoga mit Kindern und Teens? Kinderyoga ist ein wunderbares Angebot für Kinder und Teens. Es kann auf vielfältige Art helfen, sich selbst besser wahrzunehmen und mit den Anforderungen in Schule und Umwelt besser umgehen zu können. Yoga stellt ebenfalls eine gute Hilfe für Kinder und Teens, die Probleme mit Konzentration und Lernen, mit Haltung und Atmung haben. Zahlreiche Studien haben mittlerweile die Wirksamkeit von Yoga bestätigt. Aktuell empfiehlt auch die Vereinigung der US-amerikanischen Kinderärzte Yoga mit Kindern. Hier geht’s zum Artikel.

In meinen Kinderyogastunden nehme ich die Kinder mit auf eine spannende und spielerische Reise. Die Stunde beginnt mit einem Ritual und einer kurzen Gesprächsrunde. Mit Bewegungsspielen lockern wir danach unseren Körper auf. Es folgt die Asana-Praxis: Die Yogahaltungen werden meist in eine Geschichte eingebettet, egal ob Märchen, eine den Kindern vertraute Situation aus dem Alltag (Zoobesuch, Skateboardfahren, Waldspatziergang) oder Abenteuergeschichte. Damit steht das spielerische Erleben an erster Stelle. Eine Fantasiereise läutet den Entspannungsteil meiner Yogastunde ein. Einfache Atemübungen und (Partner-)Massagen biete eine weitere Möglichkeit, um den eigenen Körper oder den Körper des anderen bewusst wahrzunehmen. Den Abschluss einer Stunde bildet eine Feedback-Runde und das Endritual.

Besonders wichtig ist mir der Aspekt “off the mat”: In jeder Stunde lernen die Kinder etwas auf spielerische Weise hinzu. Dies kann eine einfache Entspannungsübung sein, die im anstrengenden Schulalltag hilfreich sein kann. Oder aber wieviele Knochen wir Menschen besitzen. Warum Schlangen nicht schwitzen können, Pferde aber schon. Und wie wir alle gut und sorgsam miteinander umgehen.

Die Teens-Stunden sind ähnlich aufgebaut, allerdings liegt hier der Fokus weniger auf Yogageschichten, sondern auf den Yogahaltungen sowie ersten Erfahrungen mit Meditation. Dazu kommt hier auch viel Musik zum Einsatz – moderne Popsongs, indische Mantras usw.

So erfahren die jungen Yoginis und Yogis – wie die Großen auch – die Ganzheit von Körper, Geist und Seele. Und wieviel Spaß und Kraft dies geben kann!

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