Stundenbild: Im Zauberschloss

Im Zauberschloss

Thema heute: Schon von weitem haben wir es gesehen, das Zauberschloss! Seine Türme glänzen in der Sonne. Und wir wissen bereits, bevor wir eintreten: Hier geschehen wundersame Dinge. Du musst nur an Magie und Zauberei glauben, dann findest du am Ende etwas, das du hier nicht erwartet hättest….

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Zauberschloss

Freies Bewegungsspiel: Zur Musik (z.B. Klassik, MC Yogi oder auch Filmmusik aus “zauberhaften” Filmen wie “Harry Potter” oder “Zauberer von Oz”) tanzen die Kinder im Raum. Ein Kind macht die Bewegungen vor, die anderen ahmen ihn nach. Durch Tippen wird der nächste “Vortänzer” bestimmt.

Geschichte mit Asanas:

Viele Tage sind wir durch den Wald gegangen, haben Moos unter unseren Füßen gespürt. Bewusstes Gehen, Zehenspitzen, Fersen, Außenkanten, Innenkanten. Nun sind wir endlich am Ziel: Die Türme des Zauberschlosses liegen vor uns. Tänzer als Partnerübung (schult die Balance). Nun noch über die Hängebrücke, dann stehen wir schon vor dem Schlosstor. Brücke. Mit einem Knarzen öffnen wir die schwere Tür. Und Miau, als erstes begrüßt uns eine Katze. Katze. Es ist die Katze des Zauberers. Sie führt uns zu ihm: Ein kleiner Mann mit einem riesigen Zauberhut. Zauberhut: Zwei Kinder stehen Rücken an Rücken, die Füße berühren sich. Nun verschränken sie die Arme und versuchen, durch nach vorne beugen sich gegenseitig im Gleichgewicht zu halten. Der Zauberer ist freundlich, macht aber einen etwas schusseligen Eindruck. Er kocht ein Zaubersüppchen. Zwei Kinder sitzen sich gegenüber mit gegrätschten Beinen. Sie halten sich an den Händen und bewegen sich nun im Kreis: Der Oberkörper des einen Kinds wird sanft nach vorne gezogen durch das Zurückbewegen des Oberkörpers des anderen Kindes. (Mobilisiert sanft den unteren Rücken)

Pranyama: Der Zauberer pustet nun, denn das Zaubersüppchen ist noch zu heiß. Langes, tiefes und bewusstes Ausatmen durch den Mund.

Der Zauberer schlägt sein Zauberbuch auf und beginnt mit dem Zaubern. Auf- und Zuschlagen des Buches: Im Langsitz mit geradem Oberkörper und geflexten Zehen den Oberkörper vorsichtig zu den Knien dehnen.

Leider, leider sieht er durch den großen Hut die Sprüche nicht richtig, und so zaubert er

Statt majestätischer Adler eine große Herde grauer Elefanten

Statt magischer Hunde einige störrische Esel

Statt Kobras ein Becken voller Delfine

Beim Rundgang durch das Zauberschloss merkst du, dass der Zauberer aus Scham vor seinen geringen Zauberkünsten (bzw. mangels Sicht wegen dem großen Hut!) in fast jedem Zimmer falsch gezauberte Tiere hält. Du öffnest nach und nach alle Türen und die Tiere sind frei. Ein Zimmer ist voller glitzernder Schmetterlinge und auch sie lässt du frei. Auch die Eulen und die Krokodile entlässt du in Freiheit.

Dann zauberst du – Abrakadabra – einen kleineren Zauberhut und setzt ihn dem Zauberer auf den Kopf. Der Zauberer bedankt sich voller Freude und freut sich, nun wieder richtig zaubern zu können. Die Schmetterlinge kommen angeflogen und führen dich zum Dank im Namen von allen Tieren und dem freundlichen Zauberer an einen ganz besonderen Ort…

Entspannung:

Leg dich nun entspannt hin. Du hast heute viel Gutes getan und ein großes Herz bewiesen. Nun kannst du zur Ruhe kommen. Atme tief ein und aus und spüre, wie der gleichmäßige Atem auch deinen Körper beruhigt. Versuch jetzt, dich nicht mehr zu bewegen. In deiner Phantasie folgst du den Zauber-Schmetterlingen ganz oben in die Spitze des Turmes. Du gehst eine wunderschöne Wendeltreppe hinauf und kommst an einer Tür zum Stehen. Hier ist es ganz hell. Durch die Tür siehst du die Sonne scheinen. Dahinter verbirgt sich dein eigenes, ganz persönliches Zimmer. Du öffnest die Tür und schaust dich um.

Schau dich in Ruhe um, es ist dein Wohlfühl-Zimmer

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Wie sieht es aus? Gibt es Möbel? Fenster? In welcher Farbe ist das Zimmer gehalten?

Verbringe einige Zeit in deinem Zimmer

So langsam ist es Zeit für den Rückweg. Du schaust dich noch einmal um und sagst dann deinem Zimmer “Adieu”. Du kannst jederzeit hierhin zurückkehren. Schließe die Tür und gehe die Treppe herunter, gehe durchs Schloss, über die Brücke und in den Wald zurück. Und schwups, bist du wieder hier, in diesem Yogaraum. Beginne nun langsam mit kleinen Bewegungen, um deinen Körper sanft zu wecken und setz dich, wenn du soweit bist, aufrecht hin.

Es liegen Zettel bereit. Zeichne oder beschreibe dein Zimmer. Sei dabei noch still.

Feedback-Runde: Die Kinder beschreiben, wenn sie möchten, ihre Wohlfühl-Zimmer.

Abschiedsritual

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zauberzimmer

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