Das beste aluminiumfreie Deo

Auch Kinderyogalehrer müffeln. Denn sie sind immer in Bewegung. So wie ihre kleinen Yogi-Schüler. Statt langsamem Dehnen und vorsichtigem Recken sieht die (kurze) Kinderyoga-Aufwärmphase in den Kindergärten eher wie ein Sprint aus: Wir hüpfen wie ein Frosch durch den Raum. Und springen wie ein kleiner Spatz auf und ab. Da ich währenddessen auch noch unser Aufwärm-Lied singe, bin ich nach soviel Action immer total aus der Puste.  Und brauch ein Deo. (Dass ich der einzige im Raum mit Schnapp-Atmung bin, versteht sich von selbst.)

Ja, und ich sag’s frei heraus: Oftmals riecht man mir eine Kinderyogastunde danach auch an. Denn ich schwitze. Um das Besondere daran zu erklären, muss ich kurz weiter als eine Armlänge ausholen. Denn: Schwitzen ist für mich etwas, was ich noch nicht allzu lange mache. Als ausgewiesene Frostbeule und mit Deo unter den Achseln ist mir Schweiß so fern wie irgendwas. Auch in der Sauna brauchts immer ewiglich, bis bei mir mal etwas rinnsalt.

 

 

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Zugegebenermaßen bin ich in punkto aluminiumfreie Deos ein echter Spätzünder. Ich gehöre nicht zu der Riege bewußter Menschen, die schon vor zehn Jahren das Gift im Deo propagiert und auf chemie-freie Alternativen umgestiegen sind. So ist es also zu erklären, dass ich erst seit circa einem halben Jahr auf aluminiumfreie Deos setze. Und seitdem müffele. Ein ganz neues Gefühl, so nach Schweiß zu riechen. Und Oberteile nach einem Mal Tragen in die Wäsche zu pfeffern, weil sie stinken. Und plötzlich steigt auch Waschmittelverbrauch, was auch nicht so toll ist. Eine Umfrage unter meinen Freundinnen ergab wenig Erbauliches: Ja, sie benutzen meistens keine aluminiumhaltigen Deos mehr. Und ja, sie stinken seitdem halt ein wenig. Ist halt so.

Aber Gift unter den Achseln, das noch dazu das natürliche Schwitzen hemmt, geht natürlich gar nicht klar. Spätestens seit dem tollen Test auf fuckluckygohappy war auch klar, dass besonders Yoga-Fans ohne Aluminiumsalze auskommen sollten. Eine Umfrage unter meinen Freundinnen ergab wenig Erbauliches: Ja, sie benutzen meistens keine aluminiumhaltigen Deos mehr. Und ja, sie stinken seitdem halt ein wenig. Kann man halt nichts machen, nur weitersuchen und viel Geld ausgeben.


Und so ging sie los, meine Odysee. Ich mache es kurz: Keins der von mir benutzen Deos ohne Aluminium (von Dove, Nivea, Speick, Weleda, CD und Lavera) überzeugte mich. Bei allen stank ich entweder von Beginn an (ich stand in einer Wolke chemischer Duftstoffe) oder ich müffelte nach wenigen Stunden arg nach Schweiß.

Dann las ich von Wolkenseifen, der kleinen Manufaktur in der Kurpfalz. Und dass deren Deo-Cremes auf der Basis von Zinkoxid und Natron nicht die Schweißbildung hemmen, sondern nur den Schweißgeruch, rein biologisch und in 13 feinen Duftrichtungen zu haben sind. IMG_0748

Also bestellte ich im Shop die Deocreme “weekender” und bekam netterweise zur Bestellung gleich einige Proben weiterer Duftrichtungen mitgeliefert. Egal ob “weekender”, der nach frischer Wäsche duftet, oder “coquette” und “perfect day”: Sämtliche von mir getesteten Wolkenseifen-Deo-Cremes riechen fein, nicht aufdringlich und sind dank ihrer Cremigkeit sehr ergiebig. Nur eine Fingerspitze Creme unter den Arm, das reicht. Auch die Konsistenz der Creme ist angenehm (sie kann sich im heißen Sommer allerdings verflüssigen, dann sollte sie in den Kühlschrank). Der Preis der Deos ist mit 7,50 Euro für die 25 ml Dose super. Und: sie wiegen weniger als konventionelle Glasflakons.

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Und die Wirkung? Spitze: ich schwitze, stinke aber nicht. Auch nicht nach schweißtreibenden Kinderyoga-Asanas. Mein Mann hat die Deocremes auch gleich ausprobiert und er findet sie ebenso angenehm und zuverlässig wie ich. Also gilt bei uns ab jetzt und für alle Frösche und Spatzen: Schwitzen ja, Müffeln nein.

>>> Hier geht’s zum Wolkenseifen-Shop und dem Deo-Sortiment