Nadine Altenbach/Carolin Winterbauer, “YoYo und Motte – Die roten Elefanten”

Kommt mit in die abenteuerliche Welt von YoYo und Motte! 

Kürzlich durfte ich wieder einmal eine gelungene Kinderbuch-Reihe entdecken. Eine solche, bei der einfach alles fein und stimmig ist: Liebevolle Charaktere, ein supersüßes Setting, tolle Illustrationen und eine kindgerechte, berührende Geschichte. All das hat “YoYo und Motte”, die Serie um ein abenteuerlustiges Mädchen mit lockigem Haar und klobigen Stiefeln, welches mit einem Zauberballon und ihrer kleinen Motte in der Kleidtasche auf spannende Reisen geht. Mit “YoYo und Motte – Die roten Elefanten” ist nun der vierte Band erschienen. Diesmal geht es nach Afrika. Hier angekommen, gilt es für YoYo und Motte gleich ein Problem zu lösen. Denn Kiko, der kleine rote Elefant, erzählt den Weltenbummlern, dass seine Herde die rote Farbe verliere – und gleichzeitig der lebensspendende große Fluss versiegt sei. Ein Abenteuer also, das nur gemeinsam von vielen mutigen Tieren gelöst werden kann….

 

YoYo und Motte
YoYo und Motte

Nadine Ayla Altenbach und Carolin Winterbauer haben sich die bunte Welt von YoYo und Motte erdacht und erzeichnet. Und auch wenn die beiden anderen Tätigkeiten nachgehen – die eine arbeitet fürs Bayerische Fernsehen, die andere ist erfolgreich als Model unterwegs – merkt man der Buchreihe gleich an: Dies ist ein Herzensprojekt!

Es ist jedes Mal eine große Freude, solche lebendig geschriebenen Bücher wie “YoYo und Motte” als Grundlage für Kinderyogastunden zu nutzen. Und ich kann es gleich vorweg sagen: Im Praxistest liebten die Kinderyoga-Kinder YoYo und Motte. Einige fragten sogleich, ob ich nächste Woche die übrigen Abenteuer des kleinen, wilden Mädchens mitbringen könnte.

 

 

In den Kinderyogastunden wechselten sich Yoga-Übungen und gelesene (kurze) Parts ab. Die meisten der vorkommenden Tiere haben eine yogische Entsprechung: Motte (Schmetterling), Elefant, später dann Leopard (Tiger), Löwe, Krokodil. Bei den wunderbaren Nilpferden sowie Rafi, dem Chamäleon, darf gern wild improvisiert werden! Auch Baum und Berg übten wir als Asana.

Andere Szenen, wie eine Nachtstimmung mit Hyänen-Besuch, spielten wir kurzerhand frei nach, nachdem ich den Kindern die Illustration gezeigt hatte. Als Atemübung wählten wir passenderweise die Zauberballon-Atmung: Im Schneidersitz sitzend, die Arme vor den Körper bringen und sich vorstellen, mit dem Atem einen großen, roten Ballon zu füllen. Bei der Einatmung öffnen sich die Arme weit zu beiden Seiten, bei der Ausatmung wird der Ballon wieder kleiner und die Arme kommen wieder zusammen.

 

YoYo und Motte
YoYo und Motte

Zur Endentspannung legten sich die Kinder ruhig auf den Rücken und gingen auf eine kleine, geführte Phantasiereise.

“Stell dir vor, auch du kannst mit einem roten Zauberballon fliegen. Ganz langsam und ruhig lässt dich der Ballon in den Himmel schweben. Du bist ganz entspannt und fühlst dich leicht. Von hier oben ist alles kleiner. Schau dich um …… Und wenn du willst, lande sanft an einer Stelle, an der es dir gefällt, wo du alles hast, was du brauchst. Wo bist du gelandet?”

“YoYo und Motte – Die roten Elefanten” als Kinderyogastunde wurde mit Kita-Kindern (4-6) sowie bei Kindern der 2. Klassse (ca. 8 Jahre) durchgespielt. (Auf Phantasiereise ging ich nur mit den älteren Kindern.) Das Buch ist unbedingt empfehlenswert und wartet im hinteren Teil sogar noch mit einem Mal- und Spieleteil auf. Und im Shop von “YoYo und Motte” warten neben den vier bereits erschienenen Büchern gleich noch wirklich gelungene Produkte, wie z.B. Frühstücksbrettchen.

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