2017 – Das Jahr des Feuer-Hahns!

Seit Ende letzten Jahres war es hier auf dem Blog von Kinderyoga Berlin ein wenig stiller als sonst. Keine Buchvorstellungen, keine Einblicke in die Kinderyoga-Praxis. Doch die Ruhe täuschte – im Hintergrund wurde ganz arg gearbeitet. So galt es, neue Projekte anzuschieben, deren Potential sich 2017 entfalten wird. Im Chinesischen Horoskop ist soeben das Jahr des Feuer-Hahns angebrochen. Und irgendwie passen die Eigenschaften dieses heißen Vogels ein wenig zu meinen anstehenden, persönlichen Projekten. 2017 wird ein intensives Jahr voller neuer beruflicher Richtungen vorausgesagt. Es geht um Kommunikation und ein offenes Herz, um Fleiß, Zuverlässigkeit (Stichwort “Hahnen-Schrei am frühen Morgen”) – und auch um etwaige Gefahren wie Eitelkeit und Arroganz.

Letztere Eigenschaften wurden mir nicht wirklich in die Wiege gelegt – eher neige ich wie so viele Frauen dazu, anderen – aus der eigenen Unsicherheit heraus – manchmal ganz unberechtigt den Vortritt zu lassen. 2017 heißt es also: sich mehr trauen, mehr herzeigen, mehr kommunizieren. Und das mit einigen feinen, größeren Aktivitäten.

 

2017: Schreiben über Kinderyoga

Gemeinsam mit Thomas Bannenberg habe ich auf Kinderyoga.de einen Blog online gestellt. Auch wenn erst wenige Artikel zu sehen sind und die hübsche Seite sich nach und nach füllen wird: blog.kinderyoga.de soll die Lebendigkeit und das Facettenreichtum des Yoga mit Kindern repräsentieren. Wir planen Interviews, Reportagen und und und. Gestartet sind wir mit einer kleinen Fragebogen-Aktion im Vorfeld zum Kinderyoga-Kongress am 10.-12.2. in Heidelberg.

Zusätzlich hat sich Ende des vergangenen Jahres noch ein weiteres Projekt aufgetan, dass sogleich meine vollste Hochachtung und Aufmerksamkeit bekam (und der maßgebliche Grund für einen Rückzug hier auf dem Blog war): Ich schreibe ein Buch über Eltern-Kind-Yoga! Gemeinsam mit dem Riva-Verlag wird derzeit das Feintuning fürs Konzept festgezurrt. Locations werden geklärt, Mamas und Papas von Kinderyoga-Kindern als Models angefragt. Ziemlich aufregend, ziemlich arbeitsintensiv – wahnsinnig toll und erfreulich. Für einen Schreibfan wie mich, der schon als 13-Jährige “Journalistin” als Berufswunsch angab und nach dem Schülerpraktikum schließlich mit 19 Jahren “endlich” bei der kleinen Regionalzeitung mitzuarbeiten begann, geht hier natürlich ein kleiner Traum in Erfüllung. Und dann noch über mein Herzens-Projekt, Yoga mit Kindern!

Das Eltern-Kind-Yoga-Buch wird kürzere und längere Übungs-Einheiten enthalten, im besten Sinne urban sein und ab Herbst in den Buchhandlungen stehen.

 

Erden, räuchern, durchatmen

Vorher werde ich meine Kraft in die geliebten Eltern-Kind-Yoga-Workshops stecken, die regelmäßig flott ausgebucht sind. Dann werde ich für eine Erzieher-Gruppe aus Island erstmals eine Weiterbildung in englischer Sprache geben. In den Osterferien bin ich erstmals auf der Tanzwoche der Tanzoffensive Berlin mit Yoga vertreten. Und im Sommer dann hoffentlich die Vinyasa-Yogalehrer-Ausbildung bestehen. Wenn das mal kein feuriges 2017 wird!

Natürlich ist meine Energie nicht unendlich und das Haushalten mit Ressourcen ein ziemlich ernstes Thema in meinem Leben. Im vergangenen Jahr hat mir mein Körper des öfteren deutliche Signale gegeben, was er von Multi-Tasking und Energieausbeutung hält. Um die Erdung nicht zu verlieren, ist es gerade in stürmischen, energiereichen Zeiten wie dem Jahr des Feuer-Hahns wichtig, nicht zu “verbrennen”. Meine persönlichen Anker sind eine häufige Yoga- und Meditations-Praxis (gerade auch, weil ich so viel am Rechner sitze), einmal am Tag spazieren gehen, einmal am Tag mit nackten Füßen die Erde spüren (ja, auch bei Schnee!).

Viele Projekte, wie die schönen Yogastunden in den Kindergärten, liegen für eine kleine Weile auf Eis. Außerdem hole ich mir als Erdenkind oft die notwendige Kraft aus dem Räuchern. Das Räuchern praktizierten wir als Familie schon immer zu besonderen Anlässen. Seitdem ich den Berliner Concept-Store “Soulobjects” von meiner liebsten Yogalehrerin Nicole Herrmann empfohlen bekam, und deren Räucherpreziosen entdeckte, zelebriere ich das Räuchern fast täglich.

Denn schließlich brauche ich auch noch 2018 Power für viele Kinderyoga-Projekte. Zumal wir uns auch dann im chinesischen Jahr des Hundes befinden werden – meinem persönlichen Tierkreiszeichen.

 

(Fotos: Gersin Livia Paya, privat)

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